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Maienfest in Oppershausen
Am 13. Juli fand in diesem Jahr unser traditionelles Maienfest zum 136. Mal in Oppershausen statt. Im Vorfeld war das Wetter so durchwachsen, dass man schon fast befürchten musste, dass die Veranstaltung wie im vorigen Jahr auf dem Saal stattfinden muss. Doch quasi in letzter Minute hatte sich der Wettergott anders entschieden und schloss die Schleusen. Die Bänke waren aufgestellt , die Akteure sammelten sich wie gewohnt am Ortseingang mit der Kapelle und somit konnte das Spiel nach dem Umzug durchs Dorf beginnen. Bei der Eröffnungsansprache des Platzmeisters Daniel Werneburg erlitt das Pferd eine Hustenattacke und man konnte nicht genau feststellen, lag es an der Zigarre des Besitzers oder hatte sich das Pferd im Vorfeld erkältet. Jedenfalls war die Situation so kurios, dass es minutenlang Beifall gab und die Lacher hatte Daniel sowieso auf seiner Seite. Es wurden wie immer sehr schöne Stücke aufgeführt, die man im Vorfeld mit viel Liebe zum Detail ausgesucht und einstudiert hatte. Es ging wie im richtigen Leben um Beziehungen und uneheliche Kinder. Aber die Hauptsache ist, dass es am Ende immer ein Happyend gibt. Ein Highlight war wie in jedem Jahr das Schlechtmacherstück, wo alles aufgenommen und verarbeitet wird, was im Laufe eines Jahres passiert und worüber man nicht immer nur schmunzeln kann, schon gar nicht der, dem das Eine oder Andere selbst widerfahren ist. Manch einer wird da an etwas erinnert, was er lieber vergessen machen möchte. In diesem Jahr wurden diese Geschichten und Begebenheiten sehr anschaulich vorgetragen von Melitta und Claudia Uhlig. Der zweite Platzmeister Florian Bäumlein beendete das Spiel und lud alle Anwesenden zum anschließenden Maientanz ein. Die jeweiligen Akteure spielten ihre Rollen sehr überzeugend und mit viel Einsatz. Viele Oppershäuser und Gäste hatten sich wie jedes Jahr eingefunden und sparten nicht mit Beifall. Die Spiele und Vorträge waren in diesem Jahr besonders gut gelungen. Unter der Überschrift “Grandiose Schauspielkunst” hatte eine begeisterte Zuschauerin im Heimat-Echo vom 1. August 2008 diese Veranstaltung gelobt. Vielen Dank für diesen schönen und gelungenen Beitrag. Die Pfingstgesellschaft freut sich sicherlich und liest diesen Artikel gern [Heimat-Echo Nr. 17/08]. Damit werden ihre Anstrengungen und Initiativen gelobt und ist gleichzeitig “Lohn” für ihr Engagement. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Mitwirkenden, den Helfern, den Organi- satoren und allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Den Maibaum hat in diesem Jahr Herr Groß von Oberdorla gewonnen. Das Umlegen der Maie hat am Samstag, dem 19.07.2008, stattgefunden und auch das ist reibungslos über die Bühne gegangen.
Bolte Bürgermeisterin
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