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Lage, Größe, naturräumliche Gliederung
Die Gemarkung Oppershausen wird begrenzt im Westen von Kammerforst und dem bewaldeten Höhenrücken des Hainich mit der Gemarkung Nazza, im Norden von Niederdorla und Langula, im Osten von Seebach und im Süden von Flarchheim. Im Südosten grenzt der Stausee mit 110 ha Größe in Ortsnähe an die Gemeindefläche an. Ein Teil der Wasserfläche liegt in der Gemarkung. Die Ortslage befindet sich inmitten landwirtschaftlicher Fläche und wird vom Gelbrieder Bach durchzogen. Der kleine Anger befindet sich nördlich der Hauptstrasse. Südlich des Gelbrieder Baches befindet sich eine mit Bäumen gesäumte Geländeerhebung (Hopfenberg), an die der ehemalige Schloßpark angrenzt. Die Nachbargemeinden sind:
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Kammerforst
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in 2,3 km Entfernung
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Flarchheim
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in 2,5 km Entfernung
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Langula
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in 2,8 km Entfernung
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Niederdorla
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in 2 km Entfernung
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Zur Kreisstadt Mühlhausen beträgt die Entfernung 6,5 km.
Die Ortslage umfasst rund 20 ha. Der Park hat 2 ha. An landwirtschaftlicher Nutzfläche sind 444 ha und an Waldfläche ca. 360 ha zu nennen. Die Waldfläche befindet sich im Hainich und ist räumlich durch das Territorium der Gemarkung Kammerforst und Niederdorla von der Gemarkung Oppershausen abgehangen. Damit kann Oppershausen eine bemerkenswerte landschaftliche Vielfalt vorweisen. Die Gemarkung Oppershausen erstreckt sich von der bewaldeten Höhe des Hainichs über die Ackerflächen, der Geländesenke mit Bach bis zur Wasserfläche des Stausees.
Geologie: O. liegt im Verbreitungsgebiet der Gesteine des Mittleren Keupers, speziell des Unteren Gipskeupers, die am westlichen Ortsrand gegen die Gesteine des Unteren Keupers ausstreichen. In petrographischen Sinne handelt es sich um Ton- und Schluffsteine, die primär Gips aufweisen können bzw. um eine Wechselfolge von vorwiegend Ton- und Schluffsteinen mit Sand-, Dolomit- und Kalk- steinen. Die Festgesteine sind im allgemeinen gut tragfähig, wobei im Gesteinsverband des Mittleren Keupers verkarstungsbedingt Untergrundschwächen auftreten können. Die Festgesteine werden von quartiären Lockergesteinen überlagert. In der schmalen Aue des Gelbrieder Baches sind tonig-sandige Schluffe, genetischer Auelehm, ausgebildet, die an der Basis Kiese aufweisen. Außerhalb der Aue sind Lößlehm bzw. Löß abgelagert.
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