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Besuch in Oppershausen

„Wenn Einer eine Reise tut – dann kann er was erzählen“

Am Sonntag, den 19.09.2010 war es mal wieder soweit. 28 Männer und Frauen machten sich auf den Weg, um in Niedersachsen ein Dorf mit dem wunderschönen Namen „Oppershausen“ zu besuchen. Schon früh ging die Reise mit dem Bus der EW Leinefelde los und wir trafen uns gegen 10.00 Uhr mit dem Altbürgermeister Albert Marwedel vor Celle. Dieser führte uns auf einer 2-stündigen Tour bei Sonnenschein durch die Parkanlagen zum Schloß, durch die wunderschöne Altstadt mit ihren tollen Fachwerkhäusern. Albert erzählte uns viele alte Geschichten und brachte uns so die Entstehung Celles näher.
Mit vielen Eindrücken und einem knurrenden Magen war es dann soweit – wir fuhren nach Oppershausen und aßen im „Landhaus Ludewig“ zu Mittag.
Ganz nach dem Motto: „Nach dem Essen sollst du ruhn oder 1000 Schritte tun“, starteten wir unseren Dorfrundgang. Albert zeigte uns die alte Kapelle, den Gutshof mit einer wunderschönen Parkanlage, die Baugebiete, den neu errichteten Spielplatz und vieles, was im Rahmen der Dorferneuerung entstanden ist.
Gegen 15.00 Uhr wurden wir im Vereinshaus von zahlreichen Oppershäusern und angenehmen Kaffeeduft empfangen. Zusammen aßen und tranken wir und unterhielten uns angeregt mit unseren alten Bekannten. Ein herzliches Dankeschön den fleissigen Kuchenbäckerinnen und dem Kuchenbäcker Fritz.
Durch den Bürgermeister Herrn Pickel, Albert Marwedel und Günther Wedeking wurde ein Bildband vom Kloster Wiehnhausen überreicht. Doch wir waren auch nicht mit leeren Händen gekommen. Wir hatten einen „Blutahorn“ mitgebracht, um ihn in der neu gestalteten Dorfesmitte neben der Kapelle einzupflanzen. Der nimmermüde Akkordeonspieler der Feuerwehrkapelle hatte für jede Gelegenheit ein Musikstück parat und begleitete den Zug, nachdem das Oppershäuser Heimatlied gesungen worden war, zurück zum Vereinshaus.
Dort war schon der Grill angeheizt. Mit Bier, Wein und Bratwurst verbrachten wir einige schöne Stunden, bis es viel zu schnell soweit für die Heimfahrt war. Gegen 20.00 Uhr verabschiedeten wir uns und legten den Termin für das nächste Treffen fest.
Nach der dreistündigen Fahrt Richtung Heimat waren wir doch auch froh nach so einem langen Tag mit vielen Eindrücken in unsere Betten zu fallen.
Es war eine wunderschöne Fahrt, wir haben viel gelacht und wir möchten uns noch einmal bei allen Organisatoren hier und dort recht herzlich bedanken. Besonderer Dank geht auch an unseren Busfahrer, der es nicht immer einfach hatte.

Silvia Bäumlein

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